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Griechenland
in Kürze |

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Einführung
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Einführung |
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Einführung
Wirtschaft
Primärer
und sekundärer Sektor
Industrie
Landwirtschaft
Dienstleistungssektor
Fremdenverkehr
Schifffahrt
Handel
Investitionen
Produktion
Privatisierung
Infrastrukturprojekte
Längste
Hängebrücke der Welt
Flughäfen
Metronetz
Energie
Sonnen- und
Wind
Erdgas-Pipeline
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Die
griechische Wirtschaft ist eine marktorientierte Wirtschaft mit
einer beschränkten staatlichen Intervention, gemäß den Tendenzen in den
internationalen Organisationen wie der Welthandelsorganisation (WTO)
und der Europäischen Union (EU). Seit Mitte der Neunziger Jahre zeichnet
sich die Finanzszene Griechenlands durch eine neue Dynamik aus. Die
wirtschaftliche Dynamik in Griechenland ist auf Folgendes zurückzuführen: |
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Bank von Griechenland
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Eine
höchst disziplinierte makroökonomische Politik im Rahmen des Konvergenzprogramms
1994 - 1999, das die Fähigkeit Griechenlands fördern
sollte, die Kriterien des Maastrichter Vertrags über die Wirtschafts-
und Währungsunion zu erfüllen.
Ein weitreichendes
Programm von Strukturreformen in allen wirtschaftlichen Bereichen,
ausgehend von der Reduzierung der Rolle des Staates in der Wirtschaft und
der Anregung ausländischer Investitionen als Wachstumsförderer im
internationalen wirtschaftlichen Umfeld.
Am 1. Januar 2001 wurde Griechenland das 12. Mitglied der Europäischen
Währungsunion.
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Primärer
und sekundärer
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Primärer
und sekundärer Sektor |
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Einführung
Wirtschaft
Primärer
und sekundärer Sektor
Industrie
Landwirtschaft
Dienstleistungssektor
Fremdenverkehr
Schifffahrt
Handel
Investitionen
Produktion
Privatisierung
Infrastrukturprojekte
Längste
Hängebrücke der Welt
Flughäfen
Metronetz
Energie
Sonnen- und Wind
Erdgas-Pipeline |
Griechenland
ist traditionell ein landwirtschaftlich geprägtes Land. Jedoch haben in
der Vergangenheit die Bedeutung der Aktivitäten des primären und des
sekundären Sektors für die Wirtschaft abgenommen, in erster Linie
aufgrund des wachsenden Dienstleistungssektors.
Eine
besondere Rolle spielen hierbei folgende Aspekte:
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Die
griechische Industrie befindet sich in einem steten Wachstum. Im
Jahre 2001 machte der griechische Industriesektor 25% des BIP aus und
23,5% der gesamten Beschäftigungsrate. Der Sektor liefert immer noch
einen bedeutenden Anteil zu den Ausfuhren (59%).
Die wichtigsten
Wirtschaftszweige sind die verarbeitende Industrie, die 12% des BIP
und 14,4% der Beschäftigung ausmacht, sowie die Bauindustrie, die
7,2% des BIP und 7,3% der gesamten Beschäftigungsrate ausmacht.
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Die
verarbeitende Industrie umfasst eine große Anzahl von kleinen und
mittleren Unternehmen, die sich durch sehr hohe Flexibilität und
Initiativfreudigkeit auszeichnen.
Die Mehrheit der verarbeitenden Unternehmen sind kleine
Familienbetriebe. Die wichtigsten Bereiche sind traditionell
Nahrungsmittel und Getränke, Bekleidung und Textil, Chemikalien und
Plastik, Öl- und Kohleprodukte, Glas und Zement, während jetzt neue Industriezweige
in den Bereichen Technologie und Telekommunikation
entstehen.
Die Landwirtschaft
ist immer noch eine wichtige Einkommensquelle. Im Jahre 2001 machte sie
8% des BIP aus und entsprach 16% der gesamten Beschäftigungsrate. Die
landwirtschaftlichen Exporte machten 2001 rund 22% der Gesamtausfuhren
aus, im Vergleich zu rund 11% bei den Einfuhren.
Die klimatischen Bedingungen in Griechenland eignen sich besonders für
den Anbau von Gemüse, Obst (Oliven und Olivenöl, Trauben, Melonen,
Pfirsiche, Tomaten und Orangen gehören zu den wichtigsten griechischen
Kulturen), Tabak, Baumwolle, Wein und Oliven und die extensive Haltung
von Schafen und Ziegen.
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Raffinerie Aspropyrgos, ELDA
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Der
primäre Sektor kam lange Zeit in den Genuss von EU-Subventionen. In der
letzten Zeit jedoch haben der Abschluss des GATT-Abkommens sowie die
geltenden EU-Verordnungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP),
die die Märkte für Baumwolle, Obst, Gemüse und Reis regelt, zu einem
Anstieg der internationalen Konkurrenz und erhöhten Druck auf die
griechische landwirtschaftliche Produktion geführt.
Angesichts solcher Entwicklungen konzentriert sich die Landwirtschaftspolitik
derzeit auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der
Landwirtschaft durch Produktions-, Verarbeitungs- und
Vermarktungsmechanismen, die Modernisierung der landwirtschaftlichen
Infrastruktur und die Aufwertung der ländlichen Gebiete über den Schutz
und die Verbesserung der natürlichen Ressourcen und der Umwelt.
In der Fischerei hat sich die Fischzucht als einer der am schnellsten
wachsenden Industriebereiche erwiesen, und Griechenland zu einem weltweit
führenden Land in der Züchtung von Mittelmeerfischen gemacht. Im Laufe
von 15 Jahren hat die Fischzucht in dem Maße expandiert, dass sie nun
rund 60% der EU-Produktion von Seebrasse und Zackenbarsch, den zwei
beliebtesten Mittelmeerfischen, ausmacht.
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Dienstleistungssektor
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Dienstleistungssektor |
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Einführung
Wirtschaft
Primärer
und sekundärer Sektor
Industrie
Landwirtschaft
Dienstleistungssektor
Fremdenverkehr
Schifffahrt
Handel
Investitionen
Produktion
Privatisierung
Infrastrukturprojekte
Längste
Hängebrücke der Welt
Flughäfen
Metronetz
Energie
Sonnen- und Wind
Erdgas-Pipeline |
Der
griechische Dienstleistungssektor ist der größte und am schnellsten
wachsende Wirtschaftssektor, der rund 70% des BIP ausmacht sowie 61% der
Beschäftigung. Die wichtigsten Bereiche des griechischen
Dienstleistungssektors sind Fremdenverkehr, Schifffahrt, Banken und
Handel. |
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| Die
Fremdenverkehrsindustrie steht in Griechenland an oberster Stelle:
Das Land nimmt in der weltweiten Klassifizierung der Fremdenverkehrsziele
den 15. Platz ein, was im Jahr 2001 14.033.378 Touristen entsprach, mehr
als die Bevölkerung Griechenlands. Der größte Teil (93%) der Besucher
kommt aus europäischen Ländern und etwa 70,4% aus der EU. Der
Fremdenverkehr trägt rund 8% zum BIP bei und beschäftigt 10% der
erwerbstätigen Bevölkerung. |
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Jährlich
ca. 14 Mil. Touristen
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Die
Politik der Regierung konzentriert sich, über die staatlich kontrollierte
Griechische Fremdenverkehrsorganisation (EOT), auf den Bau von 4-
und 5-Sterne-Hotels mit Golfplätzen, Konferenzzentren, Sporthäfen, Meer-Therapiezentren,
Aqua Parks und ausgewählten Themenparks. |
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Die Schifffahrt
ist ein weiterer dynamischer Sektor der griechischen Wirtschaft und
weltweit sehr repräsentativ für Griechenland. Die griechische
Handelsflotte ist die größte in der EU und macht etwa 50% der
gesamten EU-Flotte aus. Weltweit nimmt sie den fünften Platz ein und
somit eine führende Position in Internationalen Organisationen dieses
Sektors. Die griechisch kontrollierten Schiffe (einschließlich der
Schiffe in griechischem Besitz, die unter verschiedenen Flaggen fahren
sowie Schiffe unter griechischer Flagge) belaufen sich auf 3.618 Schiffe
aller Typen (über 1000 GRT). Diese Zahl entspricht 18,6% der gesamten
internationalen Seefahrt.
Griechenlands Ziele sind die Aufrechterhaltung eines freien Wettbewerbs
im internationalen Seeverkehr und die Verbesserung der
Sicherheitsstandards für Schiffe, der Meeresumweltschutz
und Ausbildungsstandards für Seeleute.
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Die größte Handelsflotte
der EU
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Die Liberalisierung
des griechischen Bankensektors,
wurde durch die Entscheidung der griechischen Regierung in Gang
gebracht, Kontrollanteile in nahezu allen staatlich kontrollierten
Banken zu verkaufen und hat zu einer Welle von Konsolidierungen geführt.
Infolgedessen wurden bereits fünf Banken an den Privatsektor verkauft,
die Griechische Bank für Industrielle Entwicklung wurde für 512
Millionen Euro verkauft, der letzte Verkauf im Oktober 2001.
Derzeit besitzen sogar die privaten Investoren der Griechischen
Nationalbank mehr als 50% am Aktienkapital derselben. Gleichzeitig
haben die privaten Banken ihre Bilanzen durch große
Kapitalaufstockungen gestärkt und konkurrieren jetzt beim Angebot in
Griechenland neuer Produkte, wie z.B. Hypothekendarlehen und
Verbraucherdarlehen.
Führende griechische Banken besitzen ausserdem eine starke regionale Präsenz.
Ihre Strategie ist es, die griechischen Firmenkunden zu stärken, die in
die Balkanregion investieren, um den Handel zu finanzieren und eine
aktive Rolle bei den Entwicklungen des Kapitalmarktes der Region zu
spielen.
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Griechenland
war schon immer eine aktive Handelsnation. Im Jahr 2000 machte das Gesamtexportvolumen
(einschließlich Dienstleistungen) 25% des BIP aus. Der Wert bezifferte
sich (nach europäischen statistischen Berechnungen) auf 30 Milliarden
Euro. Derzeit gehören zu den wichtigsten Exportgütern Nahrungsmittel,
Textilien, Chemikalien, halbverarbeitete Mineralprodukte, Zement und
raffinierte Ölprodukte. Die wichtigsten Exportmärkte Griechenlands sind
Deutschland (16,5% der Exporte), Italien (13,8%), USA (5,4%), Frankreich
(4,3%), andere europäische Nicht-EU-Staaten (23%) und asiatische Staaten
(10,6%) (Angaben aus 1999). |
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Das
Gesamtimportvolumen machte 2002 33% des BIP aus, bei einem Wert,
der für auf etwa 35,6 Milliarden Euro geschätzt wird. Griechenland führt
große Energieanteile ein, bestimmte Nahrungsmittel (eiweißhaltige
Produkte), sämtliche Verkehrsausrüstungen und große Anteile seiner
Maschinen- und Elektrogüter. Im Jahre 1999 kamen die meisten Importe aus
Italien und Deutschland (15,7% bzw. 15,5% der Gesamteinfuhren). Weitere
wichtige Importquellen sind Frankreich (8,9%), die Niederlande (6,4%), das
Vereinigte Königreich (6,4%), die USA (4,9%) und andere europäische
Nicht-EU-Staaten (7,3%). |
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In
den Jahren 1996 bis 2001 betrugen die durchschnittlichen Veränderungen
bei den Exporten und Importen von Gütern und Dienstleistungen 9,4% bzw.
8,4%. Im Jahre 2001 jedoch führte die Verlangsamung des Anstiegs bei den
Importen aus der Eurozone und den Mittel- und Osteuropäischen Ländern zu
einer Verlangsamung des Anstiegs des griechischen Exportvolumens von Gütern,
das bei 4% lag, im Vergleich zu 11,8% im Jahr 2000. Die Ausfuhr von
Dienstleistungen hat auch langsamer zugenommen (7%) im Vergleich zu 2000
(24%). Es wird mit einem Anstieg des Einfuhrvolumens der Güter und
Dienstleistungen um 5,2%, verglichen mit 15% im Jahr 2000 gerechnet. |
Investitionen
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Investitionen |
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Einführung
Wirtschaft
Primärer
und sekundärer Sektor
Industrie
Landwirtschaft
Dienstleistungssektor
Fremdenverkehr
Schifffahrt
Handel
Investitionen
Produktion
Privatisierung
Infrastrukturprojekte
Längste
Hängebrücke der Welt
Flughäfen
Metronetz
Energie
Sonnen- und Wind
Erdgas-Pipeline |
Die
jüngsten Prognosen zur griechischen Wirtschaft haben Griechenlands
Position bei internationalen Investitionen
noch verbessert. Griechenland hat sich zu einem immer komplexeren
nationalen Markt entwickelt aber auch zum Zugang zu einem größeren
regionalen Markt Südosteuropas, einschließlich Zyperns.
Auf der anderen Seite laufen zahlreiche griechische Joint ventures in der Balkanregion,
wo griechische Unternehmen wichtige Akteure sind. Die geographische Lage
Griechenlands bietet Zugang und Chancen für die benachbarten regionalen Märkte,
wobei Thessaloniki, die wichtigste Stadt Nordgriechenlands, die nötigen
finanziellen und kommerziellen Dienstleistungen anbietet, um
unternehmerisch auf den regionalen Märkten aktiv zu sein. Unternehmens
ventures aus griechischen und ausländischen Unternehmen
konzentrieren sich in erster Linie auf die verarbeitende Industrie, über
Joint ventures in Produktion und Vertrieb, Dienstleistungsanbieter in
traditionellen Sektoren wie der Schifffahrt oder dem Fremdenverkehr sowie
auf Spitzentechnologie.
Dazu kommt, dass die
griechische Regierung attraktive Anreizpakete für produktive
Investitionen in den primären, den sekundären und den
Dienstleistungssektor der Wirtschaft, einschließlich
Fremdenverkehr, anbietet. |
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Privatisierungsprozess
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Die
Anreize bestehen entweder in Bahrdarlehen und Zinssatzsubventionen oder
Steuerfreibeträgen. So beliefen sich im Jahre 1999 die direkten ausländischen
Investitionen in Griechenland auf 16 Milliarden US$.
Gleichzeitig beschleunigt die griechische Regierung die Umsetzung des 1998
angekündigten Privatisierungsprogramms, um Investitionen
anzuziehen. Die bereits abgeschlossenen Privatisierungsprozesse haben die
von der EU festgesetzten Ziele überschritten und brachten in den letzten
drei Jahren auf insgesamt mehr als 9 Milliarden Euro ein. 23 staatliche
Unternehmen und Banken wurden bereits teilweise oder vollständig
privatisiert. Der Gesamtbetrag, der 2001 durch die Privatisierungen
eingenommen wurde, einschließlich der Ausgabe entsprechender Zertifikate
("Prometocha"), belief sich auf mehr als 3,2 Milliarden Euro.
Derzeit wird ein strategischer Investor für einen Mehrheitsanteil an der Olympic
Airways, der nationalen Fluggesellschaft, gesucht, während die
Liberalisierung des Seeverkehrs für 2002 geplant ist. |
Infrastrukturprojekte
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Infrastrukturprojekte |
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Einführung
Wirtschaft
Primärer
und sekundärer Sektor
Industrie
Landwirtschaft
Dienstleistungssektor
Fremdenverkehr
Schifffahrt
Handel
Investitionen
Produktion
Privatisierung
Infrastrukturprojekte
Längste
Hängebrücke der Welt
Flughäfen
Metronetz
Energie
Sonnen- und Wind
Erdgas-Pipeline |
Mit
dem Ziel der Schaffung einer internationalen Drehscheibe für Verkehr und
Handel in Südosteuropa sowie der Vorbereitung der Olympischen Spiele hat
Griechenland seine Infrastruktur mit der Hilfe der Mittel aus den
EU-Strukturfonds sowie Darlehen der Europäischen Investitionsbank in
hohem Tempo modernisiert. In der Zeit zwischen 1994 und 1999 hat
Griechenland bereits 32 Milliarden Euro an Unterstützung aus dem zweiten
Gemeinschaftlichen Förderkonzept erhalten. Im dritten
Gemeinschaftliche Förderkonzept für die Jahre 2000 - 2006 sind für
die Fertigstellung großer Infrastrukturprojekte weitere 48 Milliarden für
Griechenland vorgesehen, die etwa 4% des BIP pro Jahr ausmachen und
teilweise zugewiesen werden, parallel zu den Mittel aus dem privaten
Sektor. Das Programm dieser großen Bauvorhaben hat ein Gesamtbudget von
annähernd 17,6 Milliarden Euro. Den Hauptschwerpunkt bilden sechs
Projekte, deren Fertigstellung für Ende 2004 vorgesehen ist; sie werden
Griechenland verändern, die Verkehrsströme verbessern und das Reisen für
Pendler und Besucher in den kommenden Jahren erleichtern. |
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Brücke Rio - Antirio |

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Die
Egnatia-Autobahn
Die Egnatia-Autobahn (678 km), die durch Nordgriechenland führt und den
Hafen von Igoumenitsa im Nordwesten mit der türkischen Grenze in Thrazien
verbindet, ist das derzeit größte laufende Straßenbauvorhaben in Europa
und Teil des Transeuropäischen Netzes. Das Projekt ist entscheidend für
die europäischen Binnenmarktziele, Beschäftigung, Dezentralisierung und
die finanzielle Kohäsion der EU-Mitgliedsstaaten. Zu ihr gehören neun
Querachsen, die Griechenland mit Albanien, der FYROM, Bulgarien und der Türkei
verbinden. |
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Die
Brücke Rio - Antirio
Die Brücke Rio - Antirio verbindet die Peloponnes mit dem Hauptfestland
Griechenlands am westlichen Ende des Golfs von Korinth und gehört zu den
derzeit eindrucksvollsten Bauprojekten Europas. Das Bauvorhaben wird das
gesamte Verkehrssystem im westlichen Teil des Landes verbessern. Die Brücke
wird auch als Griechenlands Haupttor nach Westeuropa dienen - über die
Seestraßen, die Griechenland mit Italien verbinden. Sie wird die längste
Hängebrücke der Welt sein. |
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Der
Internationale Athener Flughafen "Eleftherios Venizelos"
Der Flughafen in Spata ist einer der modernsten Flughäfen der Welt. Der
Flughafen, der in der ersten Phase eine Kapazität von 16 Millionen
Fluggästen pro Jahr hat, wurde am 28. März 2001 eröffnet. Der
Flughafen arbeitet mit Spitzentechnologie und hochmoderner Ausrüstung für
größte Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit und ausgezeichneten Service.
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Internationale Athener Flughafen "Eleftherios
Venizelos" |
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Die
Athener Metro
Die Erweiterung des Athener Metronetzes ist eines der größten derzeit
in Europa laufenden Infrastrukturprojekte. Das Metronetz im Zentrum
wurde im Januar 2000 in Betrieb genommen und fünf weitere
Metrostationen in Büro- und Wohnvierteln wurden im Oktober 2000 eröffnet.
Das Projekt hat bereits eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität
in der Hauptstadt bewirkt, indem es zur Reduzierung der Verkehrsstaus
und der Luftverschmutzung beigetragen hat. Die zwei bestehenden Linien
befördern etwa 450.000 Personen pro Tag, wobei das gesamte
Schienensystem 800.000 Personen pro Tag befördert. Die Metro wird in
den nächsten sieben Jahren erweitert werden, um mehr Wohnviertel zu
erreichen und einen Anschluss zu einer Straßenbahnlinie zum neuen
internationalen Flughafen zu bieten.
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Athener Metro |
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Die Autobahn
"Attiki Odos" verbindet Elefsis im Westen der Hauptstadt
mit dem neuen Flughafen. Die "Attiki Odos" ist Teil der
Autobahn Patras-Korinth-Thessaloniki-Evzoni und wird durch die Anbindung
von 30 Gemeinden und die Einsparung von Fahrtzeiten und Kraftstoff zur
Verbesserung der natürlichen Umwelt und der Lebensqualität in Attika
beitragen. Sie vollendet die externen Athener Ring und verbindet alle
Verkehrsmittel und Infrastrukturen.
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Die
Autobahn Patras-Athen-Thessaloniki-Evzoni ist Teil des Transeuropäischen
Netzes. Das Projekt besteht aus der Modernisierung der wichtigsten
Autobahnachse Griechenlands und reduziert ihre Gesamtlänge von 730 km auf
690. Die Autobahn ist extrem wichtig, da sie das ganze Land durchquert, 14
Städte und 9 Häfen und Flughäfen verbindet und wichtigen griechischen
Städten einen Zugang zur Balkanhalbinsel bietet. Neben den obengenannten
Großprojekten wird in der Zeit 2000 -2006 ein umfangreiches Programm für
die Entwicklung und Modernisierung des griechischen Straßennetzes
umgesetzt. Es finden wichtige Straßenbauprojekte in den großen Städten
statt, sowie Projekte zur Verbesserung des Zugangs zu den internationalen
"Toren" des Landes (Landgrenzen, Flughäfen, Seehäfen).
Besondere Bedeutung kommt hierbei der Anwendung von Maßnahmen zur Straßensicherheit
zu. Schließlich ist auch die gründliche Modernisierung
des griechischen Schienennetzes geplant, das um 1880 gebaut wurde
und eine Gesamtschienenlänge von 2560 km misst.
Derzeit läuft die Verbesserung des Schienennetzes Athen - Korinth -
Patras (Gesamtlänge 220 km) und der Linien Thessaloniki - Strimona /
Promachonas - Alexandroupolis -
Ormenios (Gesamtlänge 632 km)
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Energie
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Energie |
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Einführung
Wirtschaft
Primärer
und sekundärer Sektor
Industrie
Landwirtschaft
Dienstleistungssektor
Fremdenverkehr
Schifffahrt
Handel
Investitionen
Produktion
Privatisierung
Infrastrukturprojekte
Längste
Hängebrücke der Welt
Flughäfen
Metronetz
Energie
Sonnen- und Wind
Erdgas-Pipeline |
Griechenlands
Hauptenergiequellen sind braunkohlebetriebene Stromkraftwerke sowie Wasserkraftwerke. Jedoch nimmt die Nutzung von Sonnen- und auch Wind- und
Geothermikenergie zu. Griechenland verfügt über umfangreiche Ressourcen
dieser erneuerbaren Energiequellen.
Derzeit hat die staatliche
Stromgesellschaft (DEI) die führende Position bei Erzeugung und
Verteilung des Stroms. In den nächsten fünf Jahren plant die DEI, nahezu
5 Milliarden US$ in Erzeugung, Übertragung, Bergbau und andere
Einrichtungen zu investieren, wohingegen sich ihre Investitionen im
Zeitraum 1992-1996 auf nahezu 4 Milliarden US$ beliefen. Die 2001 in
Griechenland begonnene Deregulierung des Energiemarktes hat die
Bedingungen für die Zusammenarbeit des öffentlichen und des privaten
Sektors geschaffen, wodurch griechische Unternehmen ihre Tätigkeiten auch
über die Grenzen hinaus ausweiten konnten. |
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Wasserkraftwerk
der DEI |
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So
hat Griechenland aufgrund seiner geographischen Lage und seiner Nähe zu Ländern,
die im Energiesektor nicht über die nötige Infrastruktur verfügen, vor
kurzem begonnen, seine Anstrengungen zu systematisieren, regionale
Drehscheibe im Energiebereich zu werden. Das gute Funktionieren seines
internen Marktes und die bestehende Infrastruktur bei der Erzeugung von
Strom und Petroleum machen Griechenland zum einzigen Akteur in der Region,
der in der Lage ist, leistungsstarke regionale Energienetze sowie die
Kooperation zwischen den Balkan-, den Schwarzmeer- und den
Zentralasiatischen Staaten zu organisieren.
In diesem Sinne haben die Regierungen Griechenlands, Bulgariens und
Russlands Protokolle unterzeichnet, die es privaten Investoren erlauben,
eine 280 km lange Ölpipeline im Wert von 654 Millionen Euro zu bauen, die
von Russland über Bulgarien nach Griechenland führt und die
Dardanellenmeerenge umgeht. Sie wird die sogenannte "Burgas-Alexandoupolis-Pipeline",
ein sicherer Anbieter für westliche Märkte von umfangreichen russischen
Ölreserven aus der Kaspischen Region.
Letztlich plant Griechenland, die Arbeiten der
EU-Energieentwicklungsprojekte anzuführen (Transeuropäische Netze), mit
dem Ziel, den Osten mit dem Westen und den Norden Europas mit dem Süden
zu verbinden. In diesem Zusammenhang hat Griechenland mit der Türkei ein
Protokoll über eine Erdgas-Pipeline unterzeichnet (März 2002), die eine
bereits bestehende Pipeline zwischen dem Iran und der Türkei verlängern
soll. Die Pipeline, die 2006 fertig sein soll, wird in Ankara beginnen und
in Alexandoupolis enden und in einer ersten Phase jährlich 500 Millionen
Kubikmeter Erdgas über die Türkei nach Griechenland transportieren. |
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