| Kinder in
Deutschland haben einen riesigen Wunschzettel gemalt
Sonnenschein, Bananen und ein
Haus - das wünschen Kölner Kinder den Kindern dieser
Welt. Sie haben ihre Gedanken auf eine riesige
Leinwand gemalt, genau wie Kinder in rund 100 weiteren Städten.
Das Ziel: ein überdimensionaler Wunschzettel.
Zwei Meter zwanzig mal zwei Meter fünfzig:
Platz genug, um jede Menge Wünsche unterzubringen. Die
Kinder der Kindertagesstätte Köln-Weidengasse sind vorbereitet.
Sie haben sich schon vor dem Beginn der Malaktion überlegt,
was sie den armen Kindern der Welt wünschen wollen. Der
zwölfjährige Patrick etwa. Er malt eine Schule auf die
Leinwand - mit einer lilafarbenen Fassade. Oder der achtjährige
Dustin. Er pinselt Gurken, Bananen und Geld. Joanna (7)
dagegen hat sich für eine Sonne entschieden.
Wie in Köln, so haben auch in rund 100
weiteren deutschen Städten Kinder ihre Gedanken auf große
Leinwände gemalt, Kindergarten-Kinder genauso wie
Oberstufen-Schüler. Am 27. Mai 2003 folgte die erste
Etappe auf einer langen Reise: Die Übergabe an die Bürgermeister
der Städte.
Wünsche-Sammlung auf
Weltreise
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Auch
Berliner Schüler haben ihre Wünsche gemalt |
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Aus den Rathäusern sind die Leinwände
anschließend als bunte Grußbotschaften zum
Deutschen Komitee für UNICEF nach Köln gereist. Dort
haben sie sich zu einem einzigen überdimensionalen
Wunschzettel zusammengefunden. Am 30. Juni 2003 wurde
dieser präsentiert: bei der zentralen Jubiläumsfeier von
UNICEF in Berlin. Und danach? Am 7. August 2003
verabschiedete UNICEF-Repräsentantin und
Fernsehmodeatorin Nina Ruge zusammen mit zahlreichen
Kindern und der WDR Maus das überdimensionale Wünschebild
am Frankfurter Flughafen zu einer einjährigen Weltreise.
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Abschiedskomitee
am Frankfurter Flughafen: Nina Ruge, die WDR-Maus
und Kinder.
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Die Tour fuhr das
Bild nach New York, Rio de Janeiro, Kapstadt und Tokio.
Dort wurde der Wunschzettel kurz vor Beginn der
Olympischen Spiele in Griechenland, an die japanische Repräsentanz
des Olympischen Komitees übergeben. Und die nahm den
Wunschzettel dann mit zu den Spielen nach Athen.
der Olympischen Spielen in Athen 2004, findet auch das große Finale der von UNICEF Deutschland
initiierten Aktion statt, an deren Ende das gigantische
Kindergemälde nun eine Gesamtgröße von fast 700
Quadratmeter erreicht hat. Auf dem olympischen Marathon
Drome werden die „1000 Wünsche“ jetzt bis einschl.
den Paralympics für die Weltöffentlichkeit ausgestellt,
auf einer Strecke von 300 Metern. Mehr als ein Jahr und
mit Unterstützung der Lufthansa City Center, waren die
gemalten Wünsche in Deutschland lebender Kinder, für
ihre Not leidenden Freunde in der Dritten Welt, auf
Reisen. Dabei besuchten sie neben New York, auch die Slums
in Rio de Janeiro und Südafrika. Kinder aus mehr
als 20 Nationen hatten an dem Kunstwerk mitgewirkt, um
damit die Aufmerksamkeit auf die Kinderrechte und mehr
friedliche Völkerverständigung zu lenken.
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